Cyrus Tahbasian
Webdesign & Coaching
Design • Consulting • Training

Statify statt Google Analytics

Statify statt Google Analytics – datensparsam messen

Viele Website-Betreiber:innen möchten wissen, wie ihre Seite genutzt wird – welche Seiten beliebt sind, wie oft Besucher:innen vorbeischauen oder woher sie kommen.
Doch Tools wie Google Analytics sind datenschutzrechtlich kompliziert und oft überdimensioniert.

Die gute Nachricht: Für kleine Unternehmen, Vereine oder Selbstständige reicht Statify völlig aus.
Das WordPress-Plugin bietet klare Zahlen – ohne Tracking, ohne Cookies und ohne Datenspeicherung außerhalb Ihrer Website.

1. Was Statify eigentlich macht

Statify ist ein leichtes, kostenloses Plugin, das nur das Wesentliche misst:
• Wie viele Menschen Ihre Website besuchen
• Welche Seiten am häufigsten angesehen werden
• Über welche Links Besucher:innen kommen

Dabei werden keine personenbezogenen Daten gespeichert.
Keine IP-Adressen, keine Geräte- oder Standortinformationen – und damit kein DSGVO-Risiko.

Alles bleibt auf dem eigenen Server und in Ihrer Kontrolle.

2. Installation & Einrichtung

  1. Im WordPress-Dashboard unter „Plugins → Installieren“ nach „Statify“ suchen
  2. Installieren und aktivieren
  3. Fertig – die Statistik erscheint direkt im Dashboard

Optional können Sie den Zeitraum und die Anzeige anpassen (z. B. letzte 7 oder 30 Tage).
Wer mehr möchte, nutzt die Erweiterung Statify Extended für detailliertere Auswertungen.

Tipp: Verlinkte Beiträge werden als „Einstiegsseiten“ angezeigt – so sehen Sie, welche Themen am meisten interessieren.

3. Warum Statify besser passt als Google Analytics

  • Kein Cookie-Banner notwendig
  • Kein Datentransfer in Drittländer
  • Keine aufwendige Einwilligung
  • Keine Fachkenntnisse nötig

Gerade für kleine Websites ist das ein Riesen-Vorteil:
Sie bleiben rechtlich sicher und haben trotzdem alle wichtigen Informationen im Blick.

4. Was Sie mit den Zahlen tun können

Statify zeigt Trends statt Details.Das reicht völlig, um Ihre Inhalte gezielter zu planen:

  • Welche Seiten werden am häufigsten besucht?
  • Welche Blogbeiträge funktionieren gut?
  • Welche Verlinkungen bringen Besucher:innen auf Ihre Website?

Mehr braucht es für eine überschaubare Website nicht – und Sie bleiben fokussiert auf das Wesentliche.

Mein Tipp aus der Praxis

„Statify ist wie ein kleiner Tacho für Ihre Website – er zeigt das Wichtige, nicht das Unwichtige. Wer zu viele Zahlen sammelt, verliert oft den Blick für das Wesentliche: die Menschen hinter den Klicks.“

 

Informationsbox

Hilfreiche Tipps & Tools:

  • Statify Extended: mehr Auswertungen & Diagramme
  • Matomo on Premise: DSGVO-konforme Alternative mit mehr Funktionen
  • WP Statistics: größeres Tool für mittlere Projekte
  • Complianz: Cookie-Banner, falls Sie zusätzliche Tools verwenden
  • Site Kit by Google: nur nutzen, wenn Sie Datentransfer bewusst akzeptieren

 

5. Datenschutz & Transparenz

Viele Besucher:innen achten mittlerweile bewusst darauf, wie eine Website mit ihren Daten umgeht.
Ein Tool wie Statify zeigt: Sie nehmen Datenschutz ernst und vertrauen auf einfache, sichere Lösungen.

Das stärkt Ihre Glaubwürdigkeit und vermittelt Professionalität – gerade bei Kund:innen, die auf Vertrauen setzen.

Fazit

Statify liefert keine Millionen Datenpunkte – aber die, die zählen.
Mit diesem Plugin wissen Sie, was auf Ihrer Website passiert, ohne sich um rechtliche Risiken zu sorgen.

Einfach, ehrlich, übersichtlich – genau so sollte digitale Analyse für kleine Unternehmen und Selbstständige sein.

Website-Analyse ohne Tracking lernen:
In meinem Seminar „Eigene Website mit WordPress“ zeige ich, wie Sie Ihre Website einfach analysieren und verbessern – ohne Datenschutzprobleme.

 

Beitrag: Statify statt Google Analytics – datensparsam messen | Foto Urheber © by Chagin

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